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	<title>triboox Blog &#187; gewinnerin</title>
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		<title>Natalie K. Laura erz&#228;hlt von ihrer Fantasiewelt &#8220;Kantarzia&#8221; &#8211; Ein Interview mit der Gewinnerin des Panem-Publikumspreises</title>
		<link>http://blog.triboox.de/2012/04/interview-mit-natalie-k-laura/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 07:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Mohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Welt, in der „Die Zeitenspringerin“ spielt, ist sehr komplex aufgebaut und spr&#252;ht vor fantasievollen Ideen. Woher hattest du die Idee zu der Geschichte? Hast du dich von anderen Fantasyautoren inspirieren lassen? Danke f&#252;r das Kompliment! Die Idee zu meiner Geschichte tauchte unerwartet auf. Ich hatte erst kurz vor dem Ende der Einreichungsphase vom Wettbewerb erfahren und war anfangs sogar unsicher, ob ich wirklich teilnehmen sollte. Als ich die genaue Aufgabe las, entstanden pl&#246;tzlich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="alignleft" src="http://blog.triboox.de/wp-content/uploads/2012/04/NatalieK.Laura_klein.jpg" alt="" align="left" /><strong>Die Welt, in der „Die Zeitenspringerin“ spielt, ist sehr komplex aufgebaut und spr&uuml;ht vor fantasievollen Ideen. Woher hattest du die Idee zu der Geschichte? Hast du dich von anderen Fantasyautoren inspirieren lassen?</strong></p>
<p>Danke f&uuml;r das Kompliment! Die Idee zu meiner Geschichte tauchte unerwartet auf. Ich hatte erst kurz vor dem Ende der Einreichungsphase vom Wettbewerb erfahren und war anfangs sogar unsicher, ob ich wirklich teilnehmen sollte. Als ich die genaue Aufgabe las, entstanden pl&ouml;tzlich das fr&ouml;hliche sowie d&uuml;stere Kantarzia, Nalena, Borius und das Haus der Illusionen vor meinen Augen. Ich fing einfach an zu schreiben und lie&szlig; mich selbst &uuml;berraschen. Nach und nach kamen die verschiedenen Handlungen und Charaktere hinzu. Als Kind stellte ich mir in Situationen von Krankheit und Langeweile oft vor, wie es w&auml;re, wenn man sich teleportieren oder Illusionen kreieren k&ouml;nnte. Ich tr&auml;umte mich in Welten, in denen Abenteuer passierten, viele Geheimnisse enth&uuml;llt wurden und magische Wesen existierten. In gewisser Weise schrieb ich durch „Die Zeitenspringerin“ einen Teil dieser Tr&auml;umereien nieder und lie&szlig; sie „wahr“ werden. Hinzukommt, dass mich ambivalentes Verhalten fasziniert, wenn „Gut“ und „B&ouml;se“ sich vermischen und man f&uuml;r etwas k&auml;mpfen muss, das man erreichen will.<br />
J.K. Rowling, Philip Pullman, Cornelia Funke, C. S. Lewis, Licia Troisi, Roald Dahl, Lewis Carroll und viele andere hervorragende Fantasyautoren hatten sicherlich einen Einfluss auf „Die Zeitenspringerin“ und inspirierten mich! Von den Meisterwerken dieser Autoren kann ich sehr viel lernen und ich bin froh, dass ich in deren magische Welten eintauchen darf.</p>
<p><strong>Wirst du zuk&uuml;nftig auch weitere Geschichten in deiner Fantasiewelt Kantarzia spielen lassen?</strong><br />
Ich habe gro&szlig;e Lust dazu. Bisher erhielt ich viel konstruktive Kritik, f&uuml;r die ich sehr dankbar bin. Zudem ist es das erste Mal, dass unbekannte Menschen mir Feedback geben. Es wird vor allem kritisiert, dass meine Geschichte fantasievoll, aber sehr komplex und dementsprechend an manchen Stellen verwirrend sei. Mein Ziel und Traum ist es nun, „Die Zeitenspringerin“ auszubauen, indem  ich Verwirrungen aufhebe und alles detailreicher beschreibe. Ich m&ouml;chte noch vieles &uuml;ber das d&uuml;stere/fr&ouml;hliche Kantarzia, die Hintergr&uuml;nde, den Illusionisten, Meister Krupp und nat&uuml;rlich Nalena und Borius schreiben. Auch Geschichten innerhalb Kantarzias, die &uuml;ber die bisherigen Charaktere hinausgehen, kommen mir in den Sinn und warten darauf aufgeschrieben zu werden.<br />
Neulich dachte ich daran, wie sch&ouml;n es w&auml;re, wenn Schnee verschiedenfarbig w&auml;re und jede Flocke einen anderen Geschmack h&auml;tte oder als Tierform fr&ouml;hlich am Himmel herumtanzen w&uuml;rde. W&auml;ren wir dann nicht alle bei diesem kalten Wetter drau&szlig;en? Ich auf jeden Fall! Solche und andere Ideen sowie Verstrickungen existieren schon in meiner Fantasie und ich w&uuml;rde diese gerne in die Welt Kantarzia einf&uuml;gen.</p>
<p><strong>Wie kamst du darauf, Fantasy als Genre f&uuml;r deine Geschichte zu w&auml;hlen? Liest du privat auch am liebsten Fantasy?</strong><br />
Ich bin &#8211; was das Schreiben anbetrifft &#8211; im Fantasygenre noch ein absoluter Neuling. „Die Zeitenspringerin“ ist meine erste geschriebene Fantasygeschichte. Zwar hatte ich schon lange Zeit Ideen f&uuml;r Fantasygeschichten, wusste aber, dass diese l&auml;ngere Projekte sein w&uuml;rden. Bis dato habe ich aber nur Kurzgeschichten geschrieben und mich noch nicht wirklich an meinen Wunsch &#8211; ein dickes Jugendbuch zu verfassen &#8211; gewagt.<br />
Fantasy habe ich nicht bewusst als Genre gew&auml;hlt, sondern die Idee der Zeitenspringerin tauchte beim Lesen des Satzes „Liebesgeschichte in Zeiten der Angst“ auf und ich versuchte diese als Kurzgeschichte umzusetzen. Es hat viel Spa&szlig; gemacht eine eigene Welt zu kreieren.<br />
Privat lese ich gerne Fantasy, aber nicht ausschlie&szlig;lich. B&uuml;cher von z.B. Torey Hayden oder Werke wie „Veronika beschlie&szlig;t zu sterben“ (Paulo Coelho) oder „Der Schatten des Windes“ (Carlos Ruiz Zafón) ziehen mich auch in ihren Bann. Die B&uuml;cher aus meiner Kindheit (z.B. „Das Feuer von Kreta“ (Gabriele Beyerlein), „Morgenlicht und Sternenw&auml;chter“ (Michael Doris), „Taube unter Falken“ (Katherine Allfrey), Ronja R&auml;ubertochter und die Br&uuml;der L&ouml;wenherz (Astrid Lindgren) k&ouml;nnen mich auch immer wieder aufs Neue inspirieren. Vor allem dann, wenn ich Geschichten schreibe, Kindern vorlese oder ihnen meine Ideen vorspiele.</p>
<p><strong>Hier geht&#8217;s zu Natalies Geschichte:<span style="color: #99cc00;"><strong> </strong></span></strong><a href="https://www.triboox.de/manuskripte/?scriptid=5rKVDG3cy8BH"><span style="color: #99cc00;"><strong>https://www.triboox.de/manuskripte/?scriptid=5rKVDG3cy8BH</strong></span></a></p>
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		<title>&#8220;Das Feedback von fremden Leuten ist oft ehrlicher.&#8221; Gewinnerin des Panem-Expertenpreises Evelyn Uebach &#252;ber das Schreiben</title>
		<link>http://blog.triboox.de/2012/03/interview-mit-evelyn-uebach-panem/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 14:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Mohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit wann schreibst Du und wie bist Du dazu gekommen? Das Schreiben ist schon seit langem ein Bestandteil meines Lebens. Ich habe damit angefangen, sobald ich das Alphabeth konnte. Schon in der Grundschule mit sieben / acht Jahren habe ich kurze Geschichten geschrieben; zwar nicht gerade inhaltsreich und fehlerfrei, aber daf&#252;r mit sehr viel Freude. Meine ersten l&#228;ngeren Werke entstanden ab meinem zehnten Lebensjahr. Ich hatte schon immer sehr viel Fantasie und unendlich viele Ideen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="alignleft" src="http://blog.triboox.de/wp-content/uploads/2012/03/Evelyn_Uebach_klein.jpg" alt="" align="left" /><strong>Seit wann schreibst Du und wie bist Du dazu gekommen?</strong><br />
Das Schreiben ist schon seit langem ein Bestandteil meines Lebens. Ich habe damit angefangen, sobald ich das Alphabeth konnte. Schon in der Grundschule mit sieben / acht Jahren habe ich kurze Geschichten geschrieben; zwar nicht gerade inhaltsreich und fehlerfrei, aber daf&uuml;r mit sehr viel Freude. Meine ersten l&auml;ngeren Werke entstanden ab meinem zehnten Lebensjahr.<br />
Ich hatte schon immer sehr viel Fantasie und unendlich viele Ideen und wei&szlig; oft gar nicht, wohin damit. Es gibt einfach nicht genug Zeit, um alles zu verarbeiten.<br />
Warum ich schreibe, erkl&auml;rt sich damit fast von selbst: Ich kann einfach nicht anders. Diese ganzen Szenen in meinem Kopf, die Bilder, die Dialoge, die Figuren – sie wollen, dass ich sie schwarz auf wei&szlig; ins Leben rufe.<br />
Geschichten haben mich immer fasziniert. Sie k&ouml;nnen so viele verschiedene Gesichter haben. Sie k&ouml;nnen einen nachdenklich stimmen, emotional mitrei&szlig;en und einen zwingen, die Nacht durchzumachen. In Geschichten ist nichts unm&ouml;glich und es wird niemals zu dem Tag kommen, an dem sie alle erz&auml;hlt sind.<br />
Unter diesen Voraussetzungen stand wohl schon sehr fr&uuml;h fest, dass ich anfangen w&uuml;rde zu schreiben&#8230;</p>
<p><strong>In Deiner Geschichte &#8220;Vergessene Farben&#8221; geht es um die Kunst – als leidenschaftliches Hobby, aber auch als Ausdrucksmittel und sogar Mittel des Protests. Was bedeutet Dir Kunst? Malst Du selbst auch?</strong><br />
Vorab muss ich sagen, dass ich, was das Malen und Zeichnen betrifft, leider absolut kein Talent habe und jeden beneide, der seine Geschichten mit eigenen Illustrationen ausschm&uuml;cken kann. Auch in der Schule liegen mir die Bildanalysen mehr als das praktische Arbeiten. Meine oben erw&auml;hnten Grundschulgeschichten wurden sogar von Bildern begleitet, aber wenn ich sie mir heute ansehe, kann ich nur dar&uuml;ber l&auml;cheln.<br />
Dennoch gibt es durchaus Kunst in meinem Leben. Einen gro&szlig;en Anteil davon hat meine Schwester zu verantworten, die auch das Cover f&uuml;r „Vergessene Farben“ gestaltet hat. Ich glaube, wenn sich jemand im direkten Umfeld mit Kunst besch&auml;ftigt, ist es unm&ouml;glich, davon unber&uuml;hrt zu bleiben. Ich finde es einfach wunderbar, wie ausdrucksstark Bilder sein k&ouml;nnen und wie gro&szlig;  die Interpretationsfreiheiten sind. In dieser Hinsicht sehe ich deutliche Parallelen zum Schreiben. Das Schreiben ist meine Art von Kunst. Und ich habe es als Herausforderung betrachtet, &uuml;ber ein Thema zu schreiben, von dem ich selbst gar nicht besonders viel Ahnung habe. Daher freue ich mich umso mehr, dass es so gut angekommen ist.</p>
<p><strong>Teilst Du Deine Texte mit Freunden und Familie? Wie wichtig ist es Dir, ihre Meinungen zu h&ouml;ren?</strong><br />
Ja, Freunde und Familie sind immer die ersten Leser (und bisher meist sogar die einzigen). Es ist mir sehr wichtig zu h&ouml;ren, was sie an Zustimmung und auch Kritik zu sagen haben, und bin dankbar f&uuml;r alle Verbesserungsvorschl&auml;ge. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass fremde Leser oft ehrlicher mit meinen Texten umgehen, da sie nicht das Gef&uuml;hl haben, mich mit Samthandschuhen anfassen zu m&uuml;ssen. Insofern bedeutet es mir auch viel, wenn sich Menschen, die mich nicht kennen, Zeit f&uuml;r meine Geschichten nehmen und mir Feedback geben – sei es positiv oder negativ.</p>
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		<title>&#8220;An Silvester &#252;berkam mich ein richtiges Endzeit-Gef&#252;hl&#8221; &#8211; Die Zweitplatzierte, Linda Schyma, im Interview</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 10:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Mohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Deiner Kurzgeschichte „Efeuschatten“ bezwingen die zwei Protagonisten das unheimlich wuchernde Efeu, indem sie sich ihren Schw&#228;chen stellen. Wolltest Du mit Deiner Geschichte eine moralische Botschaft senden? Moralisch w&#252;rde ich es nicht nennen, ich sehe es eher als eine Art Selbstfindungsprozess meiner Hauptcharaktere. Ich glaube, jeder Mensch kommt irgendwann im Leben an einen Punkt, an dem er seine &#196;ngste &#252;berwinden muss und seinen gr&#246;&#223;ten Schw&#228;chen gegen&#252;bersteht. Da gibt es dieses Sprichwort; passenderweise hei&#223;t es „&#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="alignleft" src="http://blog.triboox.de/wp-content/uploads/2012/03/linda_schyma.jpg" alt="" align="left" /><strong>In Deiner Kurzgeschichte „Efeuschatten“ bezwingen die zwei Protagonisten das unheimlich wuchernde Efeu, indem sie sich ihren Schw&auml;chen stellen. Wolltest Du mit Deiner Geschichte eine moralische Botschaft senden?</strong></p>
<p>Moralisch w&uuml;rde ich es nicht nennen, ich sehe es eher als eine Art Selbstfindungsprozess meiner Hauptcharaktere. Ich glaube, jeder Mensch kommt irgendwann im Leben an einen Punkt, an dem er seine &Auml;ngste &uuml;berwinden muss und seinen gr&ouml;&szlig;ten Schw&auml;chen gegen&uuml;bersteht.<br />
Da gibt es dieses Sprichwort; passenderweise hei&szlig;t es „&uuml;ber seinen Schatten springen“. In meiner Geschichte war eben im &uuml;bertragenen Sinne dieser „(Efeu)schatten“ der Ausl&ouml;ser f&uuml;r die direkte Konfrontation der Figuren mit ihren schlechten Charaktereigenschaften.<br />
Wann dieser Moment in der Realit&auml;t nun kommt, ist sicher bei jedem anders. Trotzdem kann man seinen Fehlern nicht f&uuml;r immer davon laufen, aber wenn man sie erst mal als einen Teil von sich selbst akzeptiert hat, lernt man, mit ihnen umzugehen.<br />
In meiner Story ist sich Bianca jetzt bewusst, dass sie manchmal sehr &auml;ngstlich ist und kann solche Situationen besser einsch&auml;tzen.</p>
<p><strong>Wie kamst Du auf die Idee, die Natur in Deiner Geschichte zu einer Bedrohung werden zu lassen?</strong></p>
<p>Am 31. Dezember stand ich am Fenster und habe mich in der Gegend umgesehen. Die Atmosph&auml;re war richtig gruselig, ein Sturm war im Kommen und &uuml;berall waren diese wild umherflatternden V&ouml;gel. Es war ein richtiges Endzeit-Gef&uuml;hl, als w&auml;re dieser Tag nicht nur der letzte des Jahres, sondern der letzte &uuml;berhaupt.<br />
Als mein Blick dann auf die Efeuranken an der Hauswand gegen&uuml;ber fiel, war die Idee zu meiner Geschichte geboren. Ich wusste, dass es sie irgendwo in meinem Kopf gab, diese unheimliche Story, in der der Efeu f&uuml;r genau diese Stimmung verantwortlich ist.<br />
Sowieso hat die Natur einen gro&szlig;en Einfluss auf unsere Stimmung. Sonne und Blumen machen uns gl&uuml;cklich, verdorrte Gew&auml;chse und Dunkelheit bedr&uuml;cken uns. Dieser Zusammenhang war die Grundlage f&uuml;r meinen Efeuschattten, der das Bewusstsein und die Gef&uuml;hle der Menschen ver&auml;ndert.<br />
Au&szlig;erdem finde ich den Gedanken an eine Pflanze, die keiner aufhalten kann, weil ihre Lebenskraft so stark ist und sie &uuml;berall wuchert, einfach be&auml;ngstigend.</p>
<p><strong>Wie wichtig ist Dir Feedback zu Deinen Werken?</strong></p>
<p>Das ist eine interessante Frage. Bisher war das Schreiben f&uuml;r mich eine Leidenschaft, von der nicht viele wussten. Ich habe es immer alleine getan und musste meine Texte nie anderen aussetzen, habe sie h&ouml;chstens Freunden und Familie gezeigt. Meine Geschichten waren etwas ganz Pers&ouml;nliches und jedes Mal, wenn jemand sie gelesen hat, war ich ziemlich nerv&ouml;s, weil sie einen so gro&szlig;en Einblick in meine Gedankenwelt geben.<br />
Jetzt aber wissen sehr viele Leute durch den Wettbewerb von meinem Hobby und fragen mich danach, bringen Kritik vor und geben mir Anregungen oder einfach Lob. Nat&uuml;rlich ist das erst mal ungewohnt, aber es ist auch wunderbar, zu wissen, dass andere mit den Charakteren mitfiebern, die mir so ans Herz gewachsen sind.<br />
Au&szlig;erdem helfen mir die R&uuml;ckmeldungen, zu erkennen, was ich besser machen kann. In meinem stillen K&auml;mmerlein w&uuml;rde ich das so nie herausbekommen, also ist Feedback mir wichtig</p>
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		<title>Carolin Wahl erz&#228;hlt, wie Musik sie zu ihrer Gewinnergeschichte inspirierte</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 11:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Mohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Interview mit der Gewinnerin des Panem-Schreibwettbewerbs In Deiner Geschichte „Herzabdr&#252;cke“ werden die Menschen durch Melodien fremdgesteuert – ihr ganzes Leben ist von der Regierung vorbestimmt. Ist das f&#252;r Dich eines der absoluten Schreckensszenarien: dass man seinen freien Willen und seine Selbstbestimmung verlieren k&#246;nnte? Ja, definitiv ist es einer meiner Schreckensszenarien. Gerade K&#252;nstler, die speziell mit ihren Gedanken ihre Welten erschaffen, w&#228;ren davon betroffen. Irgendwie ist das fast ein bisschen unvorstellbar. Aber eben nur fast. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Ein Interview mit der Gewinnerin des Panem-Schreibwettbewerbs</strong></h3>
<p><img id="alignleft" src="http://blog.triboox.de/wp-content/uploads/2012/03/Carolin_Wahl.jpg " alt="" align="left" /><strong>In Deiner Geschichte „Herzabdr&uuml;cke“ werden die Menschen durch Melodien fremdgesteuert – ihr ganzes Leben ist von der Regierung vorbestimmt. Ist das f&uuml;r Dich eines der absoluten Schreckensszenarien: dass man seinen freien Willen und seine Selbstbestimmung verlieren k&ouml;nnte?</strong></p>
<p>Ja, definitiv ist es einer meiner Schreckensszenarien. Gerade K&uuml;nstler, die speziell mit ihren Gedanken ihre Welten erschaffen, w&auml;ren davon betroffen. Irgendwie ist das fast ein bisschen unvorstellbar. Aber eben nur fast. Der Grundgedanke, den ich aufgegriffen habe, ist prinzipiell nichts Neues, er wurde schon h&auml;ufig von anderen Menschen erz&auml;hlt. Umso interessanter ist jedoch, dass er immer und immer wieder auf so gro&szlig;en Anklang st&ouml;&szlig;t.  Gerade in „Herzabdr&uuml;cke“ fragt man sich: K&ouml;nnte das nicht alles so passieren? Und was bin dann ich, wenn ich nur fremdgesteuert werde? Das sind Fragen, die ich mir beim Schreiben gestellt und die mir, ehrlich gesagt, einen Schauder &uuml;ber den R&uuml;cken gejagt haben. „Was w&auml;re wenn“-Szenarios k&ouml;nnen ganz sch&ouml;n be&auml;ngstigend sein…</p>
<p><strong><br />
Dane, der f&uuml;r die Regierung arbeitet, um Aufst&auml;ndische aufzusp&uuml;ren, wird durch Elonas Gesang bekehrt. Wie kamst Du darauf, Musik in Deiner Geschichte so eine gro&szlig;e Bedeutung einzur&auml;umen? Ist sie auch privat eine Leidenschaft von Dir?</strong></p>
<p>Dystopien sind ein sehr modernes und gern gelesenes Thema, wie man anhand „Die Tribute von Panem“ oder den ganzen anderen B&uuml;chern wie „Die Auswahl“ (Ally Condie)  oder „Eden“ (Thomas Thiemeyer) sehen kann. Wie bin ich darauf gekommen, Musik in diesem Kontext eine so gro&szlig;e Bedeutung einzur&auml;umen? Ich fand es be&auml;ngstigend und faszinierend zugleich, dass etwas, das uns so nah ist und etwas, mit dem sich die meisten Menschen auf dieser Welt besch&auml;ftigen, etwas, das sie bewegt, der Inbegriff des freien Willens, auch gleichzeitig das Mittel sein kann, das uns, oder den freien Willen, zerst&ouml;rt.<br />
Da Musik der Grund f&uuml;r das fremdgesteuerte Leben der Menschen ist, habe ich nach einer plausiblen L&ouml;sung gesucht, um genau diese Fremdsteuerung zu brechen. Und bin auch hier wieder auf die Musik gesto&szlig;en, ein sich schlie&szlig;ender Kreis, an dessen Ende die Hoffnung steht. Die Hoffnung, den freien Willen wiederzuerlangen.<br />
Um die zweite Frage zu beantworten: Ja, Musik ist eine gro&szlig;e Leidenschaft von mir – auch wenn ich pers&ouml;nlich der unmusikalischste Mensch bin, den man sich vorstellen kann. Ich liebe Musik, keine Frage, aber ich spiele weder ein Instrument, noch kann ich singen. Ich war eins von jenen Kindern, das von seiner Mutter verzweifelt zum Blockfl&ouml;tenunterricht gezerrt wurde. In der sechsten Klasse habe ich ungewollt in unserem Schulmusical einen Soloauftritt bekommen und war danach das Gesp&ouml;tt meiner Mitsch&uuml;ler, auch wenn sie das ganz gut versteckt haben. Selbst meine liebe Tante, die normalerweise immer alles in den Himmel lobt, hat nur ein trockenes „Nicht jeder ist universal begabt“, herausgepresst. Daf&uuml;r bin ich dann am Schreiben h&auml;ngengeblieben…<br />
Musik ist w&auml;hrend dem Schreiben mein st&auml;ndiger Begleiter, ich habe extra verschiedene Soundtracks erstellt, die es mir erleichtern, mich in die verschiedenen Situationen hineinzuversetzen: Wenn jemand traurig ist, Liebeskummer hat, wenn jemand stirbt… Das hilft mir meistens, mich in den Szenen zurechtzufinden und einen schnellen Draht zu den Figuren aufzubauen. Kann ich anderen Schreibern &uuml;brigens nur empfehlen!</p>
<p><strong><br />
Wei&szlig;t Du schon, was Du als N&auml;chstes schreiben wirst? Wird es wieder eine Dystopie sein?</strong></p>
<p>Ich  habe eine Reihe unterschiedlicher Projekte, unter anderem viele Kurzgeschichten, die spontan oder aus einer kleinen Idee heraus entstehen und nicht ganz so zeitaufwendig sind. Haupts&auml;chlich und aktuell arbeite ich mit meinem Agenten an einem Jugendbuch. Es ist ein sehr typischer M&auml;dchenroman, mit viel Witz und den allt&auml;glichen Problemen einer F&uuml;nfzehnj&auml;hrigen.<br />
Auch wenn mich die Geschichte von Elona und Dane reizen w&uuml;rde &#8211; die beiden sind mir trotz der wenigen Seiten sehr ans Herz gewachsen &#8211; werde ich wohl erst einmal nicht an einer Dystopie schreiben. Aber wer wei&szlig;, vielleicht ergibt sich ja noch die Gelegenheit dazu?</p>
<p><strong>Zur Gewinner-Geschichte: </strong><a href="https://www.triboox.de/manuskripte/herzabdruecke/YBTgSB9nsKpy/">https://www.triboox.de/manuskripte/herzabdruecke/YBTgSB9nsKpy/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Julia de Boor &#8211; Gewinnerin des Wettbewerbs „Facetten der Liebe“ in der Kategorie Lyrik</title>
		<link>http://blog.triboox.de/2011/05/wettbewerbsinterview_jdb/</link>
		<comments>http://blog.triboox.de/2011/05/wettbewerbsinterview_jdb/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 May 2011 15:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristina Engels</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[gewinnerin]]></category>
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		<category><![CDATA[Julia de Boor]]></category>
		<category><![CDATA[liebeslied für du]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibwettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag <a href="https://www.triboox.de/manuskripte/?scriptid=eSjMXk8KLDHe"><strong>liebeslied f&#252;r du</strong></a> aus gezeiten hat Julia de Boor den triboox-Schreibwettbewerb zum Thema "Facetten der Liebe" in der Kategorie Lyrik gewonnen. Wir wollten von der Autorin wissen, wie sie zum Schreiben gekommen ist und was das Besondere an ihrem Schreibstil ist [...]  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag  <a href="https://www.triboox.de/manuskripte/?scriptid=eSjMXk8KLDHe"><strong>liebeslied f&uuml;r du</strong></a> aus <strong>gezeiten</strong> hat Julia de Boor den triboox-Schreibwettbewerb zum Thema &#8220;Facetten der Liebe&#8221; in der Kategorie Lyrik gewonnen. Wir wollten von der Autorin wissen, wie sie zum Schreiben gekommen ist und was das Besondere an ihrem Schreibstil ist.</p>
<p><em>Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?</em></p>
<p>Ich begann, wie &uuml;blich, in der Schule damit. Im Alter von 11 Jahren schrieb ich eine erste Kurzgeschichte, die von einem einsamen Frosch erz&auml;hlt, der erst an einem einsamen Teich lebt, aber schlie&szlig;lich eine riesengro&szlig;e Familie gr&uuml;ndet&#8230; Was mich best&auml;rkte war &#8211; neben dem positiven Echo in meinem Umfeld &#8211; auch, dass eine meiner Geschichten einen zweiten Preis gewann und in einer regionalen Zeitung abgedruckt wurde &#8211; dabei ging es um einen f&uuml;rchterlichen Drachen, der von einem kleinen Jungen mit Freundlichkeit und Blumen besiegt wurde. Der Anfang der Geschichte war vorgegeben &#8211; der Wettbewerb bestand darin, sie fantasievoll zu Ende zu schreiben. Ich begann auch einen Pferderoman &#8211; ich glaube, das ist typisch f&uuml;r M&auml;dchen diesen Alters, oder? So etwa mit 12 oder 13 schrieb ich meine ersten Gedichte. Schon damals fasste ich Allt&auml;glichkeiten &#8211; wie das Leuchten einer Kerze &#8211; in lyrische Worte, verdichtete mir den Alltag. Auch Liedtexte und nat&uuml;rlich die traurigsten aller Liebesgedichte waren darunter.</p>
<p><em>In welcher Stimmung schreiben Sie am liebsten?</em></p>
<p>Wenn ich aufgew&uuml;hlt bin oder besonders ber&uuml;hrt von einem Gedanken oder einem Ereignis, dann setze ich mich gerne an einen Schreibplatz und lege los. Damit kann ich so manchen Knoten im Kopf l&ouml;sen&#8230;</p>
<p><em>Was macht Ihrer Meinung nach das Besondere Ihres Schreibstils aus?</em></p>
<p>Dass ich nur Kleinbuchstaben verwende und kaum Satzzeichen, irritiert manche Leserinnen und Leser. Das finde ich gut, denn dann steigt die Chance, dass sie &#8220;h&auml;ngen bleiben&#8221; und das Gedicht noch einmal lesen. Genauso ist es mit einigen Umbr&uuml;chen, die ich ganz bewusst gegen den Lesefluss setze. Vielleicht lesen manche es dadurch auch drei oder vier Mal. Einige W&ouml;rter werden doppeldeutig und ich bin beim Lesen gezwungen, mich f&uuml;r eine Deutung zu entscheiden, oder auch einfach nur festzustellen, dass es so oder so gemeint sein k&ouml;nnte. Es freut mich, wenn am Ende ein Geheimnis bleibt, das die Leserinnen und Leser ergr&uuml;nden wollen.<br />
F&uuml;r die Zuh&ouml;rerinnen und Zuh&ouml;rer bei Lesungen spielt das nat&uuml;rlich keine Rolle &#8211; da machen wohl vor allem die Bilder, die ich verwende, meinen ganz pers&ouml;nlichen Stil aus.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Was machen Sie daf&uuml;r, um Ihre Schreibf&auml;higkeit zu verbessern?</em></p>
<p>Es gibt zwei M&ouml;glichkeiten, die mir weiterhelfen: andere Dichterinnen und Dichter studieren UND weiterschreiben. Beides m&ouml;chte ich nicht missen.</p>
<p>In K&uuml;rze startet der n&auml;chste gro&szlig;e Schreibwettbewerb auf <a href="https://www.triboox.de/">www.triboox.de</a>. Nutzt Eure Chance. Wir freuen uns auf Eure Beitr&auml;ge.</p>
<p><a href="https://www.triboox.de/autoren/?aid=qZJGN5QvHVd"><strong> </strong></a><a href="https://www.triboox.de/autoren/?aid=qZJGN5QvHVd"><strong> </strong></a></p>
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